Bei manchen ist die Autoliebe so groß, dass sie das Auto selbst im Falle einer notwendigen Reparatur nicht in fremde Hände geben, sondern selbst so lange schrauben und tüfteln, bis alles wieder in Ordnung ist. Mit diesem Hobby lassen sich gleichzeitig auch teure Werkstattkosten sparen.

Die Theorie kommt vor der Praxis

Egal, ob Selbstreparatur, Tuning oder Restauration, bevor es ans Auto geht, sollte man über die nötigen Fachkenntnisse verfügen. Diese kann man sich beispielsweise in anschaulichen Online-Tutorials oder auf Webseiten für Hobbyschrauber wie zum Beispiel www.autoschrauber.de aneignen. Für die eigenständige Reparatur kann man sich die benötigten Kfz-Teile online bestellen. Wer sich nicht gleich an die eigenständige Reparatur herantraut, kann das notwendige Know-how auch in einem Anfängerkurs für Hobby-Mechatroniker, den einige Werkstätten anbieten, erlernen.

Hobbywerkstatt vs. Selbsthilfewerkstatt

In der Garage eine eigene Hobbywerkstatt einzurichten, ist der Traum vieler Männer. Aber die Anschaffung der Werkzeuge will wohl überlegt sein. Welche Werkzeuge in einer Hobbywerkstatt nicht fehlen dürfen, findet man hier. Man sollte vorher allerdings genau abwägen, ob sich die Anschaffung wirklich lohnt, da diese auch recht teuer sein können. Wer nur sporadisch ein bisschen schraubt, für den lohnt es sich vermutlich nicht. Die richtigen Werkzeuge kann man sich bei Bedarf und gegen eine Gebühr auch in sogenannten Selbsthilfewerkstätten ausleihen. Außerdem stehen einem hier auch Profis zur Seite, die bei Fragen und Problemen helfen. Ob eine Selbsthilfewerkstatt unterm Strich allerdings wirklich günstiger ist als normale Werkstatt, ist nicht sicher, denn die Nutzung der Selbsthilfewerkstatt ist kostenpflichtig und wird in der Regel im Viertelstundentakt abgerechnet. Auch der Arbeits- und Zeitaufwand für eine Selbstreparatur kann die Kosten für herkömmliche Werkstattkosten übersteigen.

Vorsicht bei heiklen Reparaturen

Ganz vorne mit dabei bei den heiklen Reparaturen sind die Bremsen und das Auswechseln der Bremsbeläge. Generell ist es durchaus erlaubt, diese Reparaturen selbstständig durchzuführen. Wer über die nötigen fachlichen Kenntnisse verfügt, kann dies also selbst machen. Im Internet kann man sich die entsprechenden Ersatzteile für Bremsen bestellen. Allerdings sollte man beachten, dass Umbauten an Bremsen und Bremsbelägen immer abnahmepflichtig sind und anschließend beim TÜV oder anderen Prüforganisationen gemeldet und vorgestellt werden müssen. Sollte es nach dem eigenständigen Wechseln der Bremsbeläge oder anderen Reparaturen an den Bremsen zu einem Unfall kommen, kann die Versicherung außerdem zu Recht die Übernahme des Schadens verweigern. Mit defekten Bremsen gefährdet man im Straßenverkehr schließlich nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.

Bild : ©istock.com/da-kuk

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