Wer einmal ein gebrauchtes Fahrzeug hat, welches schon beim Kauf in seine Jahre gekommen ist und nur noch vielleicht die zwei Jahre bis zum nächsten fälligen TÜV hält weiß, dass der Tag X für das Trennen von diesem Fahrzeug zwangsläufig kommen wird. Aber auch bei Fahrzeugen noch Unfällen, Totalschäden und Co. erschließt sich immer im Anschluss die gleiche Frage: Wie werde ich am einfachsten und auch kostengünstigsten den Alten los? Denn sobald das Fahrzeug absolut nicht mehr veräußert werden kann, erfolgt dessen Stilllegung und auch einfach ein sogenannter Autoabbruch. Man muss sich, so gut es geht, trennen können. Aber wie? Das ist die Frage aller Fragen.

Totalschaden und, was nun?

Sobald bei einem Totalschaden eines Fahrzeugs alle rechtlichen wie versicherungstechnischen Details abgeschlossen und behandelt sind, ergibt sich grundsätzlich die Frage, ob der Wagen noch fahrtüchtig ist und, ob es sich überhaupt noch lohnt ihn zu reparieren. Dabei kommt es auf den Allgemeinzustand des Fahrzeugs an und auf das Alter. Und insbesondere auch auf den Umfang des Schadens und, ob die Reparaturkosten den tatsächlichen Wert des Autos übersteigen würden. Denn dann sollte man sich stark überlegen, ob es Sinn macht das Fahrzeug wieder auf eigene Kosten womöglich bei Selbstverschulden des Unfalls beispielsweise, wiederherstellen zu lassen. Ist das Auto gänzlich hinüber und es gibt nichts mehr zu tun, was den Zustand des Fahrzeugs im Original wieder zurückkatapultieren könnte – da sind Verschrottung und der Autoabbruch die einfachste wie vernünftigste Lösung.

Autoabbruch ohne Kosten

Ein klar und deutlich vom Unternehmen selbst transparent deklarierter, kostenloser Autoabbruch ist wichtig, denn nur so kommt man als Eigner des Fahrzeugs auch gänzlich um alle anfallenden Kosten der Stilllegung beispielsweise herum. Diese Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit auch alles glatt über die Bühne gehen kann: Das jeweilige Unternehmen sollte die Abholung des Schrottautos auf eigene Kosten tun. Die Begrenzung des Umfangs und der Gebiete und Regionen zur Abholung sollten klar aufgeführt sein. Auch die etwaigen Kilometer an Reichweite, die das Unternehmen anbietet, um das Fahrzeug vor der Türe quasi abholen zu können.

Fakten zur Autoabholung

Beim Verschrotten auf eigene Faust müssen zum Beispiel etliche bürokratischen Dinge erforderlich sein, bevor man das Auto auf Nimmerwiedersehen loswerden möchte. Nicht nur das Stilllegen ist hierbei wichtig, sondern auch noch andern Dinge, die vorrangig erledigt werden sollten. Denn das Fahrzeug so einfach ohne Kennzeichen und ordnungsgemäßen Stilllegung irgendwo abzustellen, kann teuer zu stehen kommen und ist zudem auch noch nicht gerade vorbildlich und rechtens verboten. Das Schrottauto sollte so umweltfreundlich wie möglich verschrottet, bzw. einem Autoabbruchunternehmen zu geteilt werden. Dazu gehört auch das ordnungsgemäße Ablassen des restlichen Öls und auch Benzins im Tank. Lässt man dies vom Fachmann machen und einen Autoabbruch durchführen lassen, übernimmt das jeweilige Unternehmen die Entsorgung des gesamten Fahrzeugs. Alle umweltschädlichen Altflüssigkeiten, die noch an Bord des Autos sind, werden ordnungsgemäß entsorgt. Dazu gehören wie schon aufgeführt, Sprit und Öl, aber auch Bremsflüssigkeiten und auch Batterieflüssigkeiten, wenn diese als Gesamtheit nicht mehr verwendbar erscheinen. Die Trennung einzelner Autoersatzteile können diese Unternehmen ebenfalls durchführen. Denn sie könnten durchaus noch als Ersatzteile für andere Fahrzeuge bei Reparaturen dienen. Somit tut man noch etwas sinnvolles und umweltfreundliches zugleich bei einem ordnungsgemäßen und professionell durchgeführten Autoabbruch. Ersatzteile wie Spiegel, Bremsen, reifen, Motor, Getriebe, Kats, Stoßstangen und mehr können so demontiert und eingelagert für den nächsten Gebrauch parat stehen und finden durchaus noch vielerorts Verwendung. Nachhaltigkeit also auch selbst bei der Autoverwertung in moderner Form. In der Regel werden die Fahrzeuge mit den jeweiligen Transportern vom Fleck weg aufgefahren und abtransportiert, so weit sie noch in einem Stück sind und nicht ausgebrannt sind.

Nachhaltigkeit

Bei dem klassischen Autoabbruch ist in puncto Nachhaltigkeit alles bestens organisiert und getan. Denn sobald ein defektes und im desolaten Zustand befindliches Fahrzeug stillgelegt und abgemeldet abgestellt wird, muss man dennoch als Halter dafür sorgen, dass es ordnungsgemäß eben zügig in einer gewissen zeit verwertet wird. Kommt es nicht dazu und das Fahrzeug läuft am Abstellort plötzlich aus, weil der Öltank beschädigt ist oder der Behälter für die Bremsflüssigkeit oder die Batteriesäure, dann kann das richtig teuer zu stehen kommen. Denn anhand der Fahrzeuggestellnummer ist schnell ausfindig zu machen, wem das Auto bis dato gehört und, wer der Halter war und ist. Und schon werden empfindliche Strafen und tüchtige Gebühren zur Entsorgung und Wiederaufarbeitung des Grundbodens am Standort des Fahrzeugs erhoben. Und die sind wahrhaft gesalzen.

Hinterlassen sie einen Kommentar

Bitte hinterlassen sie einen Kommentar
Bitte geben sie ihren Namen an