Auf dem Genfer Autosalon zeigt Hyundai mit dem Genesis Coupé, das seine Designer nicht nur praktische und vernunftbetonte Modelle zeichnen können, sondern auch emotional ansprechende Karossen. Als Nachfolger des Hyundai Coupé erlebte der Genesis zwar schon 2010 sein Europa-Debut, verfehlte mit seiner auf die USA ausgelegten Optik jedoch sein Ziel. In Genf präsentiert er sich nach gründlicher Überarbeitung nun im Europa-Look.

Auffällig ist vor allem die neue Front, in der der große Hexagonal-Kühlergrill der aktuellen Hyundai-Designsprache entspricht. Am Heck wurden lediglich die Rückleuchten modifiziert – aber auch kleinere Retuschen haben manchmal eine große Wirkung.

Im Innenraum geht es bei dem viersitzigen Sportflitzer wegen der abschwingenden Dachlinie in puncto Kopffreiheit im Fond arg beengt zu, so dass man besser von einem 2+2-Sitzer sprechen sollte. Für den Vortrieb stehen mit einem 2,0-Liter-Turbobenziner mit 275 PS und ein 3,8-Liter-V6-Saugmotor mit 347 PS zwei erheblich leistungsstärkere Triebwerke zur Verfügung und statt des oft bekrittelten Sechsgang-Automaten sorgt neben der serienmäßigen Handschaltung eine Achtgang-Automatik für die Kraftübertragung.

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