Beim Stichwort Sportwagen denken die meisten Menschen zuerst an Autos mit leistungsstarken Benzinmotoren. Gefragt nach den bekanntesten Marken, werden beispielsweise Porsche, Bugatti, Lamborghini, Jaguar, Aston Martin und Maserati am häufigsten genannt. Aber die Sportwagenbranche hat einige andere Mitspieler. Zu ihnen gehören neben Mercedes-Benz, BMW und Audi auch Lexus und seit einiger Zeit Hyundai.

Hyundai machte zur New York Autoshow 2018 vor allem mit dem Conceptcar Genesis Essentia auf sich aufmerksam. Er zeigt, dass die Freunde von Sportwagen nicht selbst zum Schraubenschlüssel oder anderem Werkzeug greifen müssen, um einem reinen Elektroauto die Optik eines komplett durchgetunten Wagens zu verschaffen. Das Conceptcar ist nur ein Vertreter der umweltfreundlichen Sportwagen, die Hyundai in den nächsten Jahren auf den Markt bringen will.

Was ist zum Hyundai Genesis Essentia bisher bekannt?

Die wichtigste Nachricht zuerst: Was der Hyundai-Sportwagen mit E-Antrieb kosten wird, haben die Koreaner noch nicht verraten. Fakt ist allerdings, dass der Preis „gesalzen“ sein wird. Es dürfte also bei den meisten Interessenten nicht reichen, ihren gebrauchten Sportwagen beispielsweise zum Autoankauf Bochum zu geben und ihre Ersparnisse aus dem Bankschließfach zu holen. Doch ein hoher Preis für den Elektro-Sportwagen, der voraussichtlich im Jahr 2021 auf dem Markt erscheinen soll, ist durchaus gerechtfertigt. Wer ein rasantes Beschleunigungsvermögen liebt, kommt beim Genesis Essentia voll auf seine Kosten, denn das E-Car schafft es aus dem Stand bis auf hundert Kilometer pro Stunde binnen drei Sekunden. Wie das möglich ist, hat Hyundai ebenfalls noch nicht verraten. Bekannt ist lediglich, dass der schnittige Flitzer mit mehreren Elektromotoren arbeiten soll.

Der E-Sportwagen von Hyundai dürfte zum echten Hingucker auf den Straßen werden

Das Design des sportlichen Wagens stammt aus der Feder von Luc Donckerwolke, der bereits mit dem Design für einige Bentley-Modelle und Sportwagen von Lamborghini weltweit bekannt wurde. Er hat sich dafür entschieden, dem Genesis Essentia Schmetterlingstüren mitzugeben, die bis auf einen 90-Grad-Winkel nach oben geschwenkt werden können. Doch das ist nicht das einzige Detail, das an die Sportwagen der Formel-I-Rennen erinnert. Sie standen auch bei der Gestaltung der Kabine Pate. Sie wirkt auf den ersten Blick wie eine Glaskuppel. Die Frontscheibe wurde bis den Bereich der Motorhaube hinein verlängert und einen Panoramablick nach oben gibt es durch ein großflächiges Glasdach. Der durchsichtige Bereich der Motorhaube ist etwas für Sportwagenfans, welche die Technik der Fahrzeuge gern zur Schau stellen. Die kraftvolle Erscheinung des noch in der Konzeptphase befindlichen Sportwagens wird außerdem durch die großen Luftansaugöffnungen an der Fahrzeugfront betont.

Der Sportwagen mit Elektroantrieb vereint gutes Design mit Nutzerkomfort

Das üblicherweise recht üppige Gewicht der Elektro-Sportwagen haben die Produktentwickler von Hyundai stark reduziert, indem große Teile der Karosserie aus kohlefaserverstärktem Kunststoff hergestellt werden sollen. Um das schnittige Design eines Sportwagens zu erhalten und dem Viersitzer trotzdem einen Kofferraum zu spendieren, wurden die Akkus für die Elektromotoren unter die Fahrgastzelle verlagert. Dadurch erhält der Hyundai Genesis Essentia einen sehr tiefen Schwerpunkt, was einer guten Straßenlage beim Durchfahren von Kurven mit hohen Geschwindigkeiten zugutekommt. Welche genaue Reichweite das Concept Car nach erreichen der Serienreife haben wird, darüber schweigt sich Hyundai aktuell noch aus. Im Gespräch sind 500 Kilometer, was allerdings bisher offiziell nicht bestätigt wurde.

Das Intereur dürfte ebenfalls schnell viele Fans finden

Von der klassischen Rechteckform des Fußraums für den Fahrer und den Beifahrer ist beim Hyundai-Elektro-Sportwagen der nächsten Generation nichts mehr zu sehen. Er weist stattdessen gerundete Formen nach dem Vorbild von Sportbooten auf. Elektronik des 21. Jahrhunderts wird auch auf dem Armaturenbrett nicht fehlen, was diesem Namen aufgrund der futuristischen Gestaltung nicht mehr gerecht wird. Stattdessen findet sich dort ein fahrzeugbreites Display. Die für den Fahrer relevanten Daten werden in einem speziellen Bereich im Blickfeld angezeigt, der wie ein integriertes Tablet aussieht.

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