Mit ihrem zweiten komplett in Eigenregie entwickelten Sportwagen, dem GT hat die in Affalterbach beheimatete Mercedes-Tochtermarke AMG einen echten Volltreffer gelandet. Insbesondere in der Topversion AMG GT R, dem „Beast of the Green Hell“, gehört der Wagen schon ab Werk zum Besten, was der Markt aktuell zu bieten hat.

Ungeachtet dessen hat G-POWER – der Performance-Spezialist mit über 35 Jahre Erfahrung – natürlich noch brachliegendes Leistungspotential bei dem 575-PS-Sportler ausgemacht.

Insgesamt 4 Leistungsstufen bis 800 PS

Dabei stehen gleich vier verschiedene Optionen zur Leistungssteigerung zur Verfügung. Die 800 PS und 850 Nm in der stärksten Variante erreicht G-POWER durch die Kombination der Performance Software V4 mit einer Reihe von Hardware-Anpassungen an dem unter der langen Haube befindlichen 4,0-Liter-M178-Biturbo-V8: Neben dem HURRICANE RS-Motorumbau mit unter anderem einer Rennsport-Kraftstoffpumpe, sowie gewichtsoptimierten Schmiedekolben zur Reduzierung der Verdichtung, kommen modifizierte Turbolader mit größeren Turbinen- und Verdichterräder sowie CNC-optimierten Gehäusen und optimierten Verdichter-Turbinenschaufeln zum Einsatz.

Ebenfalls neu sind das Ansaugsystem mit Sportluftfiltern und die Downpipes mit Sportkatalysatoren. Damit das Getriebe dem um 215 PS und 150 Nm gesteigerten Output des Achtzylinders standhält, wird es ergänzend verstärkt.

Nicht weniger umfangreich fallen die Anpassungen bei der darunter rangierenden Ausbaustufe aus: Während G-POWER dieselben Hardware-Modifikationen durchführt, werden diese mit der Performance Software V3 kombiniert, welches es bei „zivilen“ 750 PS (+165 PS) sowie 800 Nm (+100 Nm) belässt.

650 PS nur mit Chiptuning – ohne Modifikation der Hardware

Bei der Einstiegsversion des Tunings für den AMG GT R arbeitet G-POWER hingegen ausschließlich mit einer Softwareoptimierung, also dem sogenannten Chiptuning. Dank der Performance Software V1 durchbricht der AMG GT R mit einer Leistungssteigerung auf 650 PS die 600 PS Marke locker, während das Drehmoment um 50 auf nunmehr maximal 750 Nm ansteigt.

Darüber rangiert abschließend als vierte Alternative die Performance Software V2 in Kombination mit strömungsoptimierten G-POWER Downpipes inkl. Sportkatalysatoren. In diesem Fall stellt der GT R nach der Überarbeitung 690 PS (+105 PS) sowie bis zu 770 Nm (+70 Nm) bereit.

Hightech-Flugzeugaluminium macht G-POWER Schmiederadsatz ultraleicht

Um die dynamische Optik des Sportcoupés noch weiter zu schärfen installiert G-POWER ergänzend einen Satz der bekannten, aus besonders leichtem Hightech-Flugzeugaluminium gefertigten „HURRICANE RR“-Schmiedefelgen in 20 Zoll an der Vorder- und 21 Zoll an der Hinterachse. Die Räder besitzen dabei das bewährte Finish in Jet Black mit der Radindividualisierung „DIAMOND CUT“, einer Glanzdrehung der Fronten. Die Michelin-Hochleistungsbereifung misst dabei breite 275/30 ZR20 und 305/25 ZR21.

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