Dienstag, Mai 11, 2021

Diese 5 Dinge werden von Autofahrern am häufigsten falsch verstanden

Als leidenschaftlicher und vielfach über die Jahre hinweg erprobter Autofahrer kann es dennoch immer wieder vorkommen, dass uns Verkehrsteilnehmer auffallen, die durch ihr Ungewöhnliches Verhalten in Szene treten. Uns selbst kann es mitunter passieren, das wir beispielsweise am noch recht neuen Auto noch nie die Nebelscheinwerfer anmachen mussten und nun buchstäblich plötzlich auf der Autobahn in einer Nebelwand stehen und die Hand vor Augen nicht mehr erkennen können. Oder wie funktioniert das noch mal mit der richtigen Reaktion beim Bilden einer Rettungsgasse? Wo genau fährt seinen Wagen hin oder weicht man aus? Oder in welcher Entfernung stellt man bei einem Unfall oder beim Versagen des Wagens das Warndreieck auf?

Diese und viele weitere Fragen schwirren nicht wenigen Autofahrern in etlichen Situationen im Alltag auf den Straßen durch den Kopf. Wir haben hier einmal die 5 Dinge aufgeführt, die den Autofahrern am häufigsten unterlaufen.

Falsches Licht an?

Die Frage, welches Licht ist eigentlich wofür angebracht, stellt sich wohl mehr oder weniger jeder Autofahrer hin und wieder. Besonders dann, wenn man sich plötzlich völlig unerwartet in einer Notsituation mit dem Auto befindet und das jeweilige Licht hierfür einschalten muss, um sich selbst und für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar machen zu können. Denn in einigen Fällen kann dieses Wissen und dementsprechendes Handeln mitunter lebensrettend sein. Das Abblendlicht ist in erster Linie das Licht, welches bei Eintreten der Dämmerung am Fahrzeug eingeschaltet wird. Moderne Fahrzeugtypen schalten ihr Licht dank technischer Einrichtungen am Auto selbst ein, doch das Gros muss das Abblendlicht noch immer per Hand einschalten. Das Fahrtlicht soll, wie der Name schon verrät, andere Verkehrsteilnehmer nicht blenden aber bei korrekter Einstellung auch genügend Lichtkegel für den Fahrer selbst auf die Straße und Fahrbahn werfen können. Das Fernlicht wird nur dann eingeschaltet, wenn die Fahrbahn auf eigener Seite frei ist und kein Verkehrsteilnehmer in Sicht ist, sowie auch auf der gegenüberliegenden Fahrbahn dies der Fall ist.

Rettungsgasse

Immer wieder herrscht blankes Chaos, wenn auf Fahrbahnen eine Rettungsgasse gebildet werden muss, um Krankenwagen und Feuerwehr und Co. freie Fahrt gewähren zu können. Dabei ist dieser Vorgang recht einfach auszuführen: Wenn sich alle Verkehrsteilnehmer daran halten, von der Mitte aus jeweils nach links und rechts außen auszuweichen, ist die Gasse im Nu gebildet. Doch viele fahren in die falsche Richtung und weichen dann eigentlich zur falschen Seite hinweg aus. Oder sie haben die Musik im Radio so laut, dass sie weder das Warnsignal nebst Sirene der Krankenwagen hören, noch das Blinklicht sehen. Ein fataler Fehler, der mitunter sehr viel Geld kosten könnte.

Warndreieck beim Unfall

Wo genau sollte das Warndreieck im Falle eines Unfalls oder auch Ausfalls des Autos aufgestellt werden und wo? Diese Frage kann das Gros der heutigen Autofahrer in der Regel nicht exakt bestimmen, da die meisten Fahrer oftmals noch nie in einer solchen Notsituation mit ihrem Fahrzeug auf der Fahrbahn waren. Fürs Aufstellen gelten ganz klare Regeln und Richtlinien: Innerorts sollte es 50 Meter vom Unfallort stehe, auf Landstraßen rund 100 Meter Abstand und auf der Autobahn 150 bis sogar 400 Metern Abstand zum stehenden Fahrzeug. Dieses Dreieck erweist sich schnell als wichtiger Helfer in der Not. Dann nämlich, wen man auf dem Seitenstreifen oder in einer Nothalte bucht auf der Autobahn erst einmal erkennt, wie schnell oftmals an solchen Stellen und Gefahrenpunkten gedankenlos und ungebremst vorbeigefahren wird. Auch geht es in vielen Gefahrensituationen erst einmal darum, das Warndreieck überhaupt zu finden. Sehr häufig ist es im Kofferraum zusammen mit dem Verbandskasten zu finden.

Bremsen beim Bergab in Dauerschleife

Beim Bergab-fahren ist der Bleifuß auf der Bremse nicht selten. Denn immer häufiger treten Autofahrer durchweg auf die Bremse, wenn es auch schon nur leicht bergab geht. Dabei ist ein cleveres und energetisches Fahren hier besonders einfach. Den Gang herunterschalten und sich der Kupplung und des Gangs bedienen, die beide dafür wie gemacht sind, das Auto kontinuierlich ausbremsen und drosseln zu können. Einfacher geht es kaum!

In der Kurve die Kupplung treten

Ein totales Frauending, würden jetzt viele Männer von sich behaupten, Doch Fakt ist, dass Männlein wie Weiblein des Öfteren das Drosseln des Fahrzeugs in Kurven durch das Durchtreten der Kupplung völlig falsch handhaben. Denn das runter Schalten in den nächst-kleineren Gang des Fahrzeugs ermöglicht nicht nur ein sicheres Abbremsen und Drosseln der Geschwindigkeit, sondern spart auch Nerven und Benzinkosten.

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