Für viele Hobbybastler und Car-Tuner stellt sich im Schadensfall die Frage: Lohnt es sich, das Fahrwerk selbstständig zu reparieren? Beispielsweise kosten neue Federn im Einkauf nicht unbedingt viel; die Kosten für den Arbeitsaufwand in der Werkstatt schrecken allerdings viele Autofahrer ab. Ist die Feder einmal gebrochen, ist die Reparatur außerdem ziemlich dringend, da mit einem Defekt dieser Art nicht weitergefahren werden sollte.

Symptome: Wie hört sich eine gebrochene Feder an?

Es gibt diverse Anzeichen, wenn eine Fahrwerksfeder gebrochen ist. Dabei ist ein laut knackendes Geräusch beim Einfedern typisch. Eine gebrochene Feder ist aber auch leicht vom Unterboden aus ersichtlich. Dafür kann der Wagen mit einem Wagenheber angehoben werden, bevor man in die Werkstatt fährt und das Fahrzeug einer kostspieligen Inspektion unterzieht. Sind die Fahrwerksfedern dann noch nicht gut sichtbar, muss das jeweilige Rad entfernt werden. Für Hobbybastler ist das in der Regel kein Problem. Wenn Sie sich dabei aber unsicher fühlen, ist ein kurzer Werkstattbesuch dringend angeraten.

Passende Werkstatt für das Fahrwerk finden

Wenn nur eine Feder gebrochen ist, muss nicht das gesamte Fahrwerk ersetzt werden. Die Ersatzteile dafür sind verhältnismäßig günstig und der Eingriff dauert nicht allzu lange. Wenn Sie also kein erfahrener Hobbybastler sind, empfiehlt es sich, nach einer günstigen und kompetenten Werkstatt zu schauen. Mittlerweile kann man ganz einfach online eine passende Werkstatt in der eigenen Nähe finden. Vor Ort können Sie sich einen Kostenvoranschlag aufstellen lassen, um einen ersten Überblick zu erhalten und auf Nummer sicher zu gehen.

Kosten für die Reparatur des Fahrwerks

Bei den Kosten, die bei der Reparatur des Fahrwerks entstehen, kommt es darauf an, wie hoch das Schadensausmaß ist. Inklusive Einbau kostet der Austausch einer Feder durchschnittlich rund 150 Euro. Dieser Preis bezieht sich allerdings auf den Eingriff pro Achse und kann bei einigen Modellen leicht variieren. Eine kompetente Werkstatt informiert Sie aber im Voraus darüber, welche Kosten aus welchen Gründen entstehen.

Wenn Sie beschließen, sich selbst um den Austausch zu kümmern, zahlen Sie nur die Ersatzteilkosten. Der Eingriff ist allerdings ohne Hebebühne nur schwierig machbar. Als Hobbybastler oder Tuner sollten Sie sich also überlegen, wo Sie die Reparatur durchführen können.

Tipps für die Reparatur

Die Reparatur des Fahrwerks ist für erfahrene Kfz-Leute ein Routineeingriff, bei dem in der Regel keine Probleme entstehen. Sollten Sie sich dazu entschließen, den Eingriff selbst in die Hand zu nehmen, empfehlen wir, bei den Ersatzteilen lieber etwas mehr Geld zu investieren. Bei den Teilen gibt es preislich und qualitativ starke Unterschiede; beispielsweise kosten herstellereigene Federn mehr, als No-Name-Produkte. Informieren Sie sich hier im Voraus online darüber, welche Ersatzteile sich für Ihr Modell anbieten. Zusätzlich dazu empfiehlt es sich, sich Videos anzuschauen oder Anleitungen durchzulesen, um keine Fehler zu machen. Sollte das nämlich passieren, muss bei einer Werkstatt-Reparatur mit weitaus höheren Kosten gerechnet werden, als wenn Sie das Fahrzeug direkt vom Fachmann reparieren lassen.

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