Mazda präsentiert seine neueste Studie, den Mazda Kiyora. Der Entwurf eines Kleinwagens der Zukunft bringt neue Technologien und Fahrspaß in Einklang mit Sicherheits- und Umweltaspekten – ganz im Sinne des Zoom-Zoom Nachhaltigkeitsprogramms.

 

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Entwickelt wurde der Mazda Kiyora (jap. „Reinheit“ und „Sauberkeit“) im europäischen Mazda Design-Center in Oberursel. Er ist das erste Modell aus der Nagare-Designserie, das die Fließeigenschaften des Wassers zum Thema hat. So erinnern die fließenden Linien der Karosserie an die Form eines Wassertropfens, farblich dominieren Blau- und Grüntöne. Transparente Außenflächen lassen zudem die Trennung zwischen Exterieur und Interieur verschwimmen.

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Intelligente Leichtbauweise

Mit einer Länge von 3,77 Metern präsentiert sich der Mazda Kiyora als kompaktes Stadtfahrzeug. Dank der konsequenten Leichtbauweise bringt er gerade mal 900 kg auf die Waage. Ermöglicht wird dies durch einen Kohlefaserrahmen sowie durch den Verzicht auf Glas. Alle Scheiben sind aus hochfestem Polycarbon gefertigt. Nur die tragenden Teile sind massiv.

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Erholung vom Großstadtstress

Auch im Innenraum setzt sich die transparent-fließende Optik fort. Anzeigen und Bedienelemente befinden sich auf Liquid-Kristall-Displays und können mit dem Finger verschoben werden. Die innovative Rückbankkonstruktion ermöglicht eine besonders variable Nutzung: Sie besteht einem Metallrahmen bezogen mit flexiblem Spezialgewebe und bietet bei Bedarf Sitzplätze für zwei Personen. Alternativ fungiert sie als Kofferraumerweiterung, indem Taschen oder Koffer von hinten dagegen geschoben werden.

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Doch der Mazda Kiyora ist mehr als ein flexibles Fortbewegungsmittel: Seine Kabine soll auch als Rückzugs- und Erholungsraum von den Reizen der Großstadt sein. Ein Aktivkohlefilter im Armaturenbrett filtert alle störenden (Stadt-)Gerüche. Und durch ein Loch im Dach wird Regenwasser gesammelt, über ein Filtersystem in Trinkwasser umgewandelt und direkt in eine Trinkflasche geleitet.

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Weniger Emissionen, weniger Verbrauch

Ausgestattet ist der Mazda Kiyora mit einem 1.3 l Benzindirekteinspritzer der nächsten Generation und dem von Mazda entwickelten Start-Stopp-System (Smart Idle Stop System). Ziel der Konstrukteure war es, einen CO2-Ausstoß von unter 90 g/100 km zu erreichen. Das entspricht einem Verbrauch von ca. 3,7 l/100 km. Aber auch ein Elektroantrieb wäre denkbar, denn der Wagen so gebaut, dass in den Wagenboden auch Akkus und unter die Haube ein Elektromotor passen würden.

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