Donnerstag, Januar 28, 2021

Der Veritas RS III. Ein Traumsportwagen geht in Serie

Nur 15 Mitarbeiter hat die edle Manufaktur in der Grafschaft-Gelsdorf. Aber damit

schaffen sie es einen Supersportwagen der besonderen Art zu bauen.

Die Daten, V10 Zylinder, 507 PS, 347 km/h und ein atemberaubendes Design – noch

Fragen? Vielleicht der Preis?

Veritas RS III geht in die Serienproduktion

Grafschaft-. Der Supersportwagen RS III Roadster, der im vergangenen Jahr der

Öffentlichkeit als Prototyp präsentiert wurde und gleich auf Anhieb beim Londoner Salon Privé den

Publikumspreis “Best Super Car 2009” gewann, geht jetzt in die Serienproduktion. Wobei das Wort

Serienproduktion nicht ganz zutreffend ist. Zum einen besteht die Serie aus einer streng limitierten

Auflage von lediglich 30 Fahrzeugen. Und zum anderen wird jedes einzelne Fahrzeug in der Manufaktur

der Vermot AG in aufwändig in Handarbeit gefertigt.

Noch vor dem eigentlichen Produktionsbeginn sind fünf der 30 Luxus-Automobile verkauft – nach

Monaco, Australien, Großbritannien, Spanien und in die Schweiz. Acht weitere sind reserviert, außerdem

liegen mehr als 100 Anfragen vor. In rechnet man deshalb damit, dass noch vor Jahresende die

komplette Edition ausverkauft ist.

Die 15 Mitarbeiter der Manufaktur montieren an drei Arbeitsstationen Chassis, Karosserie und Interieur.

Die Fertigstellung eines der klassischen 1+1-Sitzer mit verdecktem Beifahrersitz, der sich bei Bedarf

öffnen lässt, dauert acht Wochen, wobei jeweils drei Wagen parallel gebaut werden. Gefertigt wird nach

strengsten Qualitätsnormen “Made in Germany”; zudem sind die Fahrzeuge nach EU-Standard voll

homologiert. Die Auslieferung an die Kunden begann im Januar 2010.

Ein außergewöhnliches Design-Konzept

„Schon auf den ersten Blick überzeugt der RS III mit einem Design, das futuristische und

klassische Elemente verbindet und so zu einem unverwechselbaren Gesamtbild führt“, so Michael

Söhngen, Chefdesigner der Vermot AG: „Am Ende zählen bei einem guten Sportwagendesign die

Proportionen, hierauf haben wir sehr großen Wert gelegt“ so Söhngen weiter. Das typische Haifischmaul

und die aggressiv blickenden Xenon-Doppelscheinwerfer, taillierte, nach innen geschwungene Seiten-

Schweller und das flache Heck mit den mittig nach oben gerichteten zwei Edelstahl-Auspuffrohren

kontrastieren mit dem asymmetrisch in die Karosserie integrierten Überrollbügel auf der Fahrerseite. Ein

in der Fahrzeugmitte aufragender Rückspiegel, genietete oder verchromte Karosserie-Elemente sowie die

markant gezackten Rückleuchten unterstreichen das außergewöhnliche Design-Konzept.

Die Dunlop-Pneus – 325/25 hinten und 255/30 vorne – sowie die 12,5 und 10,5 Zoll breiten fünfstrahlig

verzierten 22-Zoll-Tiefbettfelgen sorgen – neben der extrem niedrigen Fahrzeughöhe von nur 97 cm –

für eine sichere Bodenhaftung. Allerdings mit einem höhenverstellbaren, auf der Nordschleife des

Nürburgrings getesteten Spezial-Sportfahrwerk. Denn die Liebhaber dieses ungezähmten Boliden

schätzen im Allgemeinen das “true race feeling”. Etwas vorsichtigere Fahrer können jedoch ABS und

ASR zuschalten.

Die technischen Daten zeugen vom hohen Anspruch. Der neue, dessen legendäre Vorgänger

schon in den 50er Jahren zahlreiche Rennsporterfolge feiern konnten und

als erstes deutsches Team an der Formel 1 teilgenommen haben, beschleunigt heute von 0 auf 100 km/h

in weniger als 3,2 Sekunden – allein das lässt das Herz von Automobil-Enthusiasten höher schlagen.

Angetrieben wird das 4,68 Meter lange und 2,02 Meter breite Monster, das bereits in Monte Carlo, in

Spa und am “Ring” für Furore sorgte, von einem 5,0-Liter-V10-Motor von BMW mit 7-Gang-SMGGetriebe

oder – optional – mit manuellem 6-Gang-Getriebe. Bei einer Drehzahl von 7.500 U/min und

einem Leistungsgewicht von 2,9 kg/kW ruft der RS III seine Höchstleistung von 373 kW (507 PS) ab und

erzielt so in der Spitze 347 km/h.

Die komplette Karosserie besteht aus einer superleichten Rennsport-Carbon-Haut und wird in einer

Formel 1-Schmiede gefertigt. Ein von den Ingenieuren der Vermot AG entwickelter Gitterrohrrahmen

garantiert den Insassen auf ihren modifizierten Recaro-Vollschalen-Sitzen – neben den 4-Punkt-H-Gurten

– ein Höchstmaß an passiver Sicherheit. Für die Verzögerung sorgt eine neue Bremsanlage aus dem

Hause Brabham Racing: Sechs Kolben mit 380 mm vorne und vier Kolben mit 355 mm hinten verzögern

brachial das Gesamtgewicht, bevor Keramik-Bremsscheiben die Räder abrupt zum Stillstand bringen. Bis

zum nächsten Kickstart.

Video Veritas RS3:

{youtube}AiBSxkbZVVY{/youtube}

Ausgiebige Testfahrten wurden vor wenigen Tagen auf der legendären Rennstrecke in Brands Hatch, GB

durchgeführt. „Uns geht es nun darum den Wagen stetig zu verbessern und die optimale

Feinabstimmung zu finden, Brands Hatch war ein voller Erfolg und wir sind sehr zufrieden mit dem

Ergebnis“, so Michael Trick CEO der Vermot AG. Auch erste Kundentestfahrten wurden im Rahmen der

Trackdays durchgeführt, ein illusteres Stelldichein von Kunden und Kaufinteressenten, die sich an der

Rennstrecke in England trafen und sich durchweg begeistert zeigten.

Noch in diesem Herbst findet ein weiteres Event auf der Ascari Teststrecke in der Nähe von Marbella

statt. Interessenten können sich direkt an Michael Trick wenden.

Technische Daten des Veritas RS 3:

Motor/Getriebe: V10 Zylinder (5,0 Liter);
Getriebe: 6-Gang manuell oder 7-Gang SMG,
optional: 6-Gang sequentiell (Rennsport);
elektronische Wippenschaltung – zum Anfahren nur mit Kupplungspedal
  Hubraum: 4999 cm³
  Leistung: 373 kW / 507 PS bei 7750 U/min 
  Drehmoment: 520 Nm bei 6.100 U/m
  Höchstgeschwindigkeit: 347 km/h
  0-100 km/h: unter 3,2 Sekunden
  CO²-Emmission:
348 g/km
  L x B x H: 4680 x 2020 x 970 mm
  Leergewicht: 1080 kg
  Radstand: 2700 mm
  Rahmen: Rohrgitter
  Karosserie: 1+1 Sitzer: Gitterrohrrahmen mit Rennsport-Carbon-Body;
besondere Torsionssteifigkeit durch erhöhte Flanken und zentrale Rohrkonstruktion (Rückgrat)
  Differential: verschiedene Übersetzungen und Sperren möglich
  Fahrwerk: Feder/Dämpfer: Öhlins Sportfahrwerk mit personalisierter Kennung;
Push Rod, liegende Federbeine vorne quer/
hinten längs verbaut;
Doppel-Dreieckslenker;
Servo-unterstützte Zahnstangenlenkung;
Stabilisator
  Reifen/Felgen: Dunlop-Reifen (vorne 255/30 – hinten 325/25);
fünfstrahlig verzierte 22-Zoll Tiefbettfelgen (vorne 10,5 – hinten 12,5 Zoll breit)
  Bremsen: Brabham Racing gelocht, Keramik-Bremsscheiben;
vorne 6-Kolben 380 mm, hinten 4-Kolben 355 mm;
zuschaltbares ABS und ASR
  Auspuff: Edelstahl-Fächer;
Metall-Sport-Katalysatoren;
Edelstahl-Auspuffanlage mit Klappensteuerung
  Innenausstattung: Vollschalensitze Leder Nappa;
4-Punkt-H-Gurte

Verantwortlich für den Inhalt:

Michael Trick

VerMot AG

Max Planck Str. 12

53501 Gelsdorf

TEL +49 (0) 2225 70 31 37 8

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