Einem exklusiven Kreis von Kunden wurden jetzt in Los Angeles das Konzept Bugatti 16 C Galibier vorgestellt. Nach Bugatti-Chef Franz-Josef Paefgen die „exklusivste, eleganteste und stärkste Limousine der Welt“.

Unter seiner langestreckten Motorhaube, die auf beiden Seiten nach oben aufklappbar ist, arbeitet ein 16-Zylinder mit zweistufiger Kompressoraufladung, der aus acht Liter Hubraum zwischen 800 und 1.000 PS schöpft.

Bugatti 16 C Galibier: Keramik-Bremse und Karbon-Teile

Wahlweise erlaubt das mächtige Aggregat den Ethanol-Betrieb. Die unbändige Kraft des 16-Zylinderns wird permanent auf alle vier Räder übertragen – für die negative Beschleunigung sorgt eine eigens entwickelte Keramikbremsanlage.

Kotflügel und Seitentüren sind aus poliertem Aluminium, der Rest aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK), überzogen mit einem blauen Klarsichtlack. Vier Auspuffendrohre rechts und links schließen das knackige Heck mit der tiefgezogenen Heckscheibe und der integrierten, senkrecht stehenden dritten Bremsleuchte ab. Dieses Element zieht sich über das schwungvolle Dach, die Windschutzscheibe bis hin zur Motorhaube über die gesamte Karosserie und mündet in dem bekannten Bugatti-Kühler, der von großen LED-Scheinwerfern flankiert wird. Diese geben der Studie einen modernen, fast aggressiven Touch, unterstrichen von großen Lufteinlässen im unteren Bereich der Schürze.

Bugatti 16 C Galibier: Legendärer Name vom Type 57

Im Innenraum schlägt der handgefertigte Bugatti 16 C Galibier, dessen Name sich an dem legendären Bugatti Typ 57 anlehnt, die Brücke zwischen luxuriösem Ambiente und vornehmer Zurückhaltung. Ein für ein Auto dieses Ausmaßes relativ kleines Cockpit prangt hinter dem schon vom Veyron bekannten Lenkrad. Zwei große Rundinstrumente in der Mitte des Armaturenträgers geben Aufschluss über Drehzahl und Tempo, wobei der Tacho bei 420 km/h endet. Außerdem informiert ein Leistungsmesser den Fahrer über die jeweils abgerufene Power. Die mächtige Mittelkonsole aus edlem Holz und Leder beginnt mit einem großen LCD-Bildschirm und den Steuerelementen der Klimaanlage. Im weiteren Verlauf nach hinten sind die Schalter für die Automatik-Fahrstufen sowie ein Multimediacontrollerplan eingelassen.

Bugatti 16 C Galibier nicht auf der IAA

Dem IAA-Publikum wird der Bugatti 16 C Galibier allerdings vorenthalten. Das Modell wird als eines von weiteren Studien weltweit potenziellen Kunden vorstellt, vor allem im Mittleren Osten, China und den USA.

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