Vor einigen Jahren war das Tuning eine Nische, die kaum vom normalen Autofahrer besucht wurde. Heute versuchen vor allem junge Menschen, durch das Tuning das ein oder andere PS aus ihrem Fahrzeug herauszukitzeln. Beim Tuning geht es darum, das Fahrzeug den eigenen Wünschen bezüglich Fahrleistung und Fahrverhalten anzupassen. Ebenso sind Modifikationen der optischen Begebenheiten durchführbar. Da sich das Tuning, dank zahlreicher YouTube-Anleitungen und immer mehr kompetente Fachbetriebe weiterentwickelt hat, ist Tuning heute Gang und gäbe.
Doch wie gelingt es Ihnen, Ihr Fahrzeug zu modifizieren und dennoch den gesetzlichen Rahmen nicht zu verletzen? Wie bleibt weiterhin Ihre Sicherheit und die anderer Straßenverkehrsteilnehmer gewährleistet? All das haben Prüforganisationen wie die GTÜ fest definiert.

Tuning-Teile müssen sicher sein

Während der Umbauarbeiten an Ihrem Fahrzeug sind Sie sicher darauf aus, stetig begeisterte Blicke auf sich und das Fahrzeug zu ziehen. So müssen neue Felgen, Reifen oder auch Spoiler her. Eine der weiteren gängigen Umbauten ist der Tausch der Auspuffanlage, um mehr Aufsehen durch Lautstärke zu erregen. Aber auch Fahrwerksumbauten sind gerne gesehen und sollen dazu beitragen, dass der erste optische Eindruck des Autos deutlich aggressiver wird. Bei dem Erwerb neuer Teile für Ihr Tuning-Car sollten Sie jedoch unbedingt darauf achten, die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten.
Denn bevor die Fahrt mit dem frisch getunten Auto losgehen kann, muss das Auto abgenommen werden. Bei dieser, im Fachjargon als Änderungsabnahme nach § 19 (3) StVZO) bezeichneten, Abnahme werden zwei Aspekte geprüft. Gibt es eine Teilegenehmigung und liegt ein Teilegutachten vor?
Beide Prüfzeugnisse erhalten Fahrzeugteile nur dann, wenn Sie bei einem seriösen Partner wie https://www.autoparts24.eu kaufen. Sind diese Zeugnisse nicht vorhanden, findet kein Eintrag in die Fahrzeugpapiere statt. Somit müssen Sie alle Modifikationen wieder entfernen, ansonsten machen Sie sich beim Fahren mit diesen im Straßenverkehr strafbar.

Reifen tauschen: Nicht ohne Bedacht

Im Tuningsport sind breite Reifen ein absolutes Muss. Die große Lauffläche macht einiges her, wenn Sie mit dem Fahrzeug angefahren kommen. Nicht nur der Zuwachs an Massivität ist beeindruckend, sondern auch das verbesserte Fahrverhalten begeistert. Beim Tauschen der Räder und Reifen gilt es jedoch, einige Aspekte zu beachten. Bevor Sie sich für den breitesten Bereifung entschieden, den Ihnen ein Hersteller anbieten kann, gilt es die Breitenwirkung zu begutachten. Denn nicht alle Reifen dürfen auf Ihrem Fahrzeug angebracht werden. Meist finden Sie in den Fahrzeugpapieren eine klare Angabe, welche Reifendimensionen an Ihrem Fahrzeug anbringbar sind. Wichtig ist hierbei, dass der Abroll-Umfang Ihrer neuen Bereifung mit dem Serienreifen so genau wie möglich übereinstimmt. Je genauer die Übereinstimmung, desto sicherer können Sie sein, dass die Fahrsicherheit weiterhin besteht.

Das Tauschen der Reifen hat viele Vorteile. So geht mit einer erhöhten Lauffläche vor allem mehr Stabilität, beim Befahren von kurvigen oder nassen Straßen einher. Zudem verringert sich der Bremsweg, da deutlich mehr Reibkraft entsteht, wenn Sie das Bremspedal betätigen. Zu beachten ist allerdings, dass der Fahrkomfort schnell nachlassen kann. Denn die Serienreifen sind auf ein leises, angenehmes Fahren ausgelegt. Je mehr Lauffläche vorhanden ist, desto schneller reagiert das Fahrzeug auf Spurrillen und erzeugt laute Geräusche.

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