Montag, September 27, 2021

Navigationssystem versus Navi-App – Warum Navis nicht zum alten Eisen gehören

Lesezeit: 2 Minuten

Mit dem Siegeszug der Smartphones und der damit einhergehenden Möglichkeit auch Funktionen wie die Navigation per Mobiltelefon zu erledigen hat der Markt für portable Navigationsgeräte einen herben Dämpfer erlitten. Allein zwischen den Jahren 2009 und 2013 sackte der Umsatz in der Branche um bis zu 50 Prozent ein. Allmählich scheint sich die Situation allerdings zu erholen, denn insbesondere die Branchenführer TomTom und Garmin haben in puncto Komfort und Funktionalität aufgerüstet. Für viele lohnt sich trotz Navi-Apps dementsprechend der Griff zum portablen Navigationssystem.

Navigationsgeräte punkten durch Flexibilität

Der wohl größte Vorteil, der für die Nutzung der meist kostenlosen oder zumindest vergleichsweise günstig zu erstehenden Navigations-Apps für das Smartphone spricht, ist die Integration in ein Gerät, dass wir ohnehin immer mitführen. So weit, so gut, denn diese Integration in den mobilen Alleskönner ist auch zugleich der größte Nachteil, zumal dem Smartphone-Akku im Fall der aktivierten Navigationsfunktion binnen zwei bis drei Stunden der Saft ausgeht. Wer also längere Touren plant, muss an die externe Stromversorgung des Smartphones denken oder greift gleich besser zu einem portablen Navigationsgerät. Zu finden sind Smartphones und Navigationsgeräte bei diversen Anbietern, wie z.B Saturn. Damit man finanziell auch nicht zu tief in die Geldbörse greifen muss, gibt es online zahlreiche Gutscheine, wie hier bei GutscheinFlagge. Was zudem für ein klassisches Navi und gegen die Verwendung einer Smartphone-App spricht, ist die Tatsache, dass das Gerät ohne Bedenken an Freunde, Arbeitskollegen oder Familienmitglieder verliehen werden kann. Wer würde dies schon mit seinem Smartphone tun?

Kostenvorteil von Apps gilt nicht in jedem Fall

Gerne wird auch der Kostenvorteil der vergleichsweise günstigen oder sogar kostenlosen Apps gegenüber den portablen Navigationsgeräten ins Feld geführt. Da es aber mit der Anschaffung einer App nicht getan ist, fallen auch hier Kosten an. Dazu zählt beispielsweise eine qualitativ hochwertige Halterung, zumal ein Smartphone hierzulande aus rechtlicher Sicht nur als Navigationsgerät benutzt werden darf, sofern dieses in einer geeigneten Halterung befestigt ist. Der Kauf einer Halterung samt Stromversorgung sowie einer Navigations-App fällt dabei oft in den Bereich zwischen 50 und 100 Euro, sodass der Schritt hin zu vernünftigen portablen Navi-Lösungen nicht mehr weit ist. Diese externen Lösungen garantieren überdies eine stressfreie Navigation, da weder Anrufe noch eingehende Nachrichten den Navigationsfluss unterbrechen und für gefährliche Ablenkung während der Fahrt sorgen.

Softwaretechnisch liegen Navis und Apps gleichauf

Zugegebenermaßen stehen die meisten professionellen Navi-Apps der Software großer Hersteller portabler Geräte in nichts nach, denn auch Anbieter wie Garmin, der zuletzt durch den Kauf von Navigon auf sich aufmerksam gemacht hat, engagieren sich derzeit auf dem Smartphone-Markt. Im Bezug auf die reine Navigationsleistung bestehen damit keine signifikanten Unterschiede, die den Kauf eines portablen Gerätes rechtfertigen würden. Was aber wiederum für klassische Navigationsgeräte spricht, sind interessante Zusatzfeatures wie die von Garmin entwickelte Nüvicam. Diese integrierte Funktion zeichnet per Kamera das Verkehrsgeschehen auf und speichert die letzten 90 Sekunden der Aufnahme im Fall unfalltypischer Symptome wie Vollbremsungen oder Aufprallschocks automatisch ab, sodass der Unfallhergang lückenlos nachvollzogen werden kann. Features wie diese haben also das Potenzial, dem Markt neues Leben einzuhauchen.

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