Der Weg zum neuen Auto muss kein schwerer sein. Denn verschiedene Finanzierungsmodelle machen es möglich, dass man sich das persönliche Angebot für sein Portemonnaie maßschneidern lassen kann. Bei Barzahlung sind viele Händler bereit, großzügige Rabatte zu gewähren. Wer aber nicht mafiamäßig mit zwei dicken Aktenkoffern voller Scheinen ins Autohaus will, kann trotzdem beim Kaufpreis des neuen Wagens einiges an Extra-Prozenten in der Finanzierung oder einen Preisnachlass rausholen.

Kassensturz – der finanziellen Realität ins Auge schauen

Der größte Vorteil der Finanzierung: Der neue Schlitten gehört Euch sofort, trotzdem muss nicht der gesamte Betrag auf einmal aufgebracht werden. Je nach Finanzierungspartner kann auch die Anzahlung sehr unterschiedlich ausfallen. Wichtig ist der ehrliche Umgang mit dem eigenen Budget: Welche Rate kann ich im Monat wirklich zahlen? Sind Versicherung und Steuer richtig kalkuliert? Welche Wartungskosten werden auf mich zukommen? Wie viele Kilometer werden pro Jahr gefahren? Wie viel zusätzliches Tuning kann ich mir leisten?

Neuwagen oder Gebrauchten?

Bei der Finanzierung eines Neuwagens sind Anzahlung und Schlussrate natürlich deutlich höher als bei einem Gebrauchten. So schön ein neues Auto auch ist, es macht leider meistens finanziell keinen Sinn. In dem Moment, in dem der Neuwagen vom Hof des Autohändlers rollt, werden automatisch bis zu 10.000 Euro oder mehr vernichtet. Der Wertverlust eines Neuwagens ist leider extrem. Einen Jahreswagen oder einen jungen Gebrauchten zu finanzieren ist deutlich vorteilhafter, so kann auch mehr ins Tuning investiert werden. Und ganz ehrlich, ob der Wagen jetzt brandneu ist oder ein, zwei Jahre alt, sieht sowieso niemand.

Egal welcher Kredit – unbedingt Angebote vergleichen

Um den Wagen zu finanzieren, könnt Ihr entweder einen Ratenkredit aufnehmen oder eine Finanzierung über einen Händler, beziehungswiese die entsprechende Autobank bekommen. Bei einer Direktbank sind die Kredite günstig. Für beispielsweise 30.000€ sind um die 1,8 % eff. p.a. drin, das ergibt eine monatliche Rate von ca. 380€. Vorteil des Ratenkredits: Es ist ein festes Darlehen, dass Euch ohne weitere Angabe von Sinn und Zweck des Kredits ausgezahlt wird. Wobei sich die Bank schon denken kann, wofür das Geld gebraucht wird, denn über 40 Prozent der in Deutschland vergebenen Privatkredite sind für den Autokauf bestimmt. Die festen Raten werden monatlich abgebucht, sie enthalten meist die Tilgung, die Zinsen und evtl. Gebühren, die das Kreditinstitut zusätzlich erhebt. Hier solltet ihr Kredite genau vergleichen und am besten ein oder mehrere Vergleichsportale checken. Wenn die monatliche Rate möglichst niedrig ausfallen soll, am besten direkt beim Händler nach einem sogenannten Ballonkredit erkundigen. Diese Form zeichnet sich durch verhältnismäßig niedrige Monatsraten, aber auch eine sehr hohe Schlussrate aus. Hier kommt wieder die jährliche Kilometerleistung ins Spiel. Je niedriger diese ausfällt, desto höher wird der Wert des Wagens sein, der im besten Falle höher liegt als die Schlussrate.

Bild: ©istock.com/Stadtratte

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